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Jochen Becker: Die Neue Gesellschaft für bildende Kunst

29. Januar 2012
13:00bis16:00

Jochen Becker. Alle Fotos: Alexandra Gschiel

 

Treffpunkt: vor dem Künstler*innenhaus

Die 2. Veranstaltung unseres Pilotprojektes für ein selbstbestimmtes und selbstverwaltetes Künstler*innenhaus in Graz bestreitet Jochen Becker. Er präsentiert die NGBK, einen äußerst erfolgreichen basisdemokratischen Kunstverein in Berlin, der 1969 gegründet wurde.

COMING SOON: Videoaufzeichnung der Veranstaltung.

Die NGBK wurde zu einer Zeit gegründet, als die Suche nach veränderten, neuen Arbeits- und Lebensbedingungen – nach einer „Neuen Gesellschaft“ – allgegenwärtig war. Der Kunstverein wurde als Gegenmodell zu hierarchisch strukturierten Institutionen mit homogenen Programmen entworfen. Seit mehr als 40 Jahren wird ein breites Spektrum an Ausstellungsthemen bearbeitet und Positionen von regionalen und internationalen Künstler_innen präsentiert.
Das Programm der NGBK ist heterogen und behandelt gesellschaftliche Fragestellungen, die in anderen Institutionen kaum eine Rolle spielen. Dauerthemen, die in den Ausstellungen, Begleitveranstaltungen, Symposien und Publikationen immer wieder verhandelt werden, sind u.a. der Stellenwert der bildenden Kunst in unserer Gesellschaft, Genderfragestellungen, die Aufarbeitung des Faschismus, partizipatorische Modelle in der zeitgenössischen Kunst, neue Formen der Kunstvermittlung, Zukunftsmodelle von Arbeit und Arbeitsstrukturen, Positionen gegen Rassismus und für die Bewegungsfreiheit von Menschen in unserer Gesellschaft.

*Jochen Becker* works as an author, lecturer, curator, and he is founding member of metroZones – Center for Urban Affairs e.V. He published BIGNES? – Größe zählt, Image/Politik, Städtisches Handeln‘ (b_books, 2001) and (together with Stephan Lanz) Metropolen (2001) furthermore he is publisher of the metroZones books series Space//Troubles (2003), Hier Entsteht (2004), Self Service City: Istanbul (2005), City of COOP: Buenos Aires/Rio de Janeiro (2004), Kabul/Teheran 1979ff (2006), Architektur auf Zeit (2006), Verhandlungssache Mexiko Stadt (2008), Funk the City (2008), stagings. Kabul (2009) sowie Made in Nollywood (2011).


Für ein selbstverwaltetes Künstler*innenhaus

3. November 2011
11:00bis12:00

Wir holen uns die Selbstverantwortung für unsere Arbeit zurück!

Manifest der steirischen Künstler*innen und Kulturschaffenden für ein selbstverwaltetes Künstler*innenhaus

Einreichung der IG Kultur Steiermark an LR Buchmann am 26.10.2011
Pressekonferenz am 03.11.2011 um 11:00 Uhr

Manifest der steirischen Künstler*innen und Kulturschaffenden

>> Kleine Zeitung, 04.11.2011
>> Kronen Zeitung, 04.11.2011
>> Der Standard, 04.11.2011
>> 7 vor 7, ORF Steiermark, 04.11.2011
>> http://www.info-graz.at/news/1/11428/6358/

Im Anschluss an die Enquete zur „Neuorientierung des Künstler*nnenhaus“ vom 12.10.2011 lud die IG Kultur Steiermark eine Arbeitsgruppe aus KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen zur Ausarbeitung eines Detailkonzepts für ein selbstverwaltetes Künstler*nnenhaus ein.

Mehr als 15 Künstler*innen diskutierten ihre Anforderungen an ein solches Haus und kamen zu dem Schluss, dass es an der Zeit ist, neue gemeinsame Arbeitsformen zum Betreiben eines zeitgemäßen, lebendigen Ortes für Diskurs, Präsentation und Kommunikation zu entwickeln.

Als Quintessenz entstand ein gemeinsames Manifest steirischer Künstler*innen und Kulturschaffender mit dem Angebot an die Politik, ihre Kompetenzen für die Entwicklung eines zukünftigen Künstler*innenhauses im Rahmen eines Pilotprojektes zur Verfügung zu stellen: im Laufe einer einjährigen Veranstaltungsreihe, in der u.a. erfolgreiche internationale Modelle selbstverwalteter Häuser vorgestellt und diskutiert werden, soll ein gemeinsames Konzept der Zusammenarbeit nach demokratischen Prinzipien erarbeitet und erprobt werden.

Pressekonferenz am 03.11.2011; Foto: Andreas Vormayr

Treffen 21 11 2011

21. November 2011
18:00